Köstlich gesunde Zwentschgen-Streusel und Schlaf für gute Essentscheidungen

Köstlich gesunde Zwentschgen-Streusel und Schlaf für gute Essentscheidungen

Ich muss mich noch ein klein wenig vom Bloggen abhalten, da mich die Buchproduktion neben den Kindern doch länger einnimmt (es wird SO ein leckeres Buch!!). Nebenbei ist mir gerade besonders wichtig ist, abends nicht zu spät ins Bett zu kommen. Nicht nur, weil mich Elian nachts oft weckt – was soll ich sagen, für diese Kuscheleinheiten nehme ich den Schlafmangel fast gern in Kauf. Sondern auch, weil ich um den Zusammenhang von Schlaf und gesunder Ernährung weiß. Der Zusammenhängende Faktor nennt sich Cortisol und ist ein Hormon.

Cortisol sinkt gegen Abend ab und das ist gut so, denn so finden wir in einen ausgeruhten Schlaf. Gegen 22 – 23 Uhr steigt die Cortisolausschüttung jedoch wieder an, wenn wir nicht schlafen. Das bedeutet einerseits, dass wir nicht so erholsam schlafen werden, andererseits hat es zur Folge, dass das Cortisollevel morgens niedriger ist, als es sollte. Wir kommen also nicht gut in die Pötte (wie der Kölner sagt – nicht so gut in Gang). Der Cortisolspiegel sinkt über den Tag generell, und so nun leider tiefer als uns lieb ist. Leider hat das zur Folge, dass wir uns mittags- bzw. nachmittags nichts sehnlicher wünschen, als ein Bett (und einen Babysitter). Cortisol ist blöderweise zudem zuständig, den Blutzuckerspiegel konstant zu halten. Ist der Cortisolspiegel nachmittags also nun besonders tief, sinkt auch der Blutzuckerspiegel in den Keller. Das mag der Körper nicht und er kämpft dagegen an – mit Lust auf Zucker! Wir werden also Heißhungerattacken bekommen und nicht unwahrscheinlich schlechtere Essentscheidungen treffen.

Fazit: Spätestens um 22:30 ins Bett gehen, dem Cortisolspiegel erlauben, bis gegen 2 Uhr nachts zu sinken, danach wird er stetig ansteigen, es morgens leichter machen, aus dem Bett zu kommen, über den Tag zwar wieder sinken, aber nicht zu tief, somit ist das Mittagsloch kleiner und der Heißhunger nimmt nicht überhand.

Alles selbst erprobt und für wahr befunden.

In diesem Sinne, bevor die Saison vorbei ist, suuuper lecker, egal ob mit oder ohne Heißhunger, meine neuen LIEBLINGSSTREUSEL! Ah ich lieb‘ sie!

Alles Liebe an euch und guten Schlaf!

Gesunde Streusel mit Zwetschgen
vegan, alternativ glutenfrei
Zubereitungszeit 10 Minuten, Backzeit 20 bis 25 Minuten
reicht für 3 bis 4 Portionen

Die Streusel passen zu absolut jedem gebackenen Obst (Äpfel mit Zimt und Rosinen, Beeren, Feigen…) und natürlich auch auf einem Obstkuchenblech. Je nach Obstsorte bzw. Säureanteil kann das Obst leicht gesüßt werden. Dafür z.B. Birkenzucker, Kokosblütenzucker oder Ahornsirup verwenden. Ich habe die Streusel mit Butter und mildem Kokosfett getestet (letzteres ist geschmacksneutral, trotzdem gesundheitlich sehr wertvoll, es muss jedoch als Bio und vorsichtig unter Wasserdampf erhitzt gekennzeichnet sein). Mir persönlich mag die Variante mit Kokosfett noch lieber, beide Varianten funktionieren wunderbar!

Ihr braucht:
70 g geriebene Mandeln oder Erdmandeln
90 g Dinkelvollkornmehl (glutenfrei Buchweizen- oder Hafermehl)
60 g weiche, entkernte  Datteln (die aus dem Orientladen sind sehr weich) oder 2 EL Birkenzucker (Xylit) und 2 EL Kokosblütenzucker
1/2 gestr. TL Ceylon-Zimtpulver (enthält kein auf die Leber schlagendes Cumarin)
1 Prise Salz
60 g mildes Kokosfett oder natives Kokosöl, nicht vegan: Butter
700 g Zwetschgen

Und so wird’s gemacht:
1 Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Die trockenen Zutaten verrühren. Das Kokosöl bzw. die Butter im Ofen zum Schmelzen bringen. Die Datteln mit einer Gabel zerdrücken.

2 Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen und in der Auflaufform verteilen. Das Kokosöl bzw. die Butter und das Dattelmus mit den trockenen Zutaten mit einer Gabel verrühren und über die Zwetschen bröseln, zum Schluss ggf. mit den Händen kneten.

3 Die Zwetschgen-Streusel für etwa 20 bis 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen, ab der fünfzehnten Minute gut beobachten. Sie sind fertig, wenn sie leicht Farbe angenommen haben, bei der Dattel-gesüßten Variante geschieht das schneller. Die Streusel schmecken noch warm sensationell, aber auch kalt und noch am nächsten Tag, dann im Kühlschrank aufbewahren. YUM!

Tipp: Die doppelte Menge Streusel anrühren und vor dem Backen locker in einem Gefrierbeutel oder einer Dose einfrieren. Wenn euch das nächste Mal spontane Lust überkommt, die gefrorenen Streusel über Obst in eine Form geben und wie oben beschrieben backen. Die Backzeit verlängert sich geringfügig.

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