Warum Kokosöl beim Abnehmen hilft und den Körper stärkt

Warum Kokosöl beim Abnehmen hilft und den Körper stärkt

Ich muss einen kleinen Zwischenstopp in meiner Rezeptesammlung einlegen. Ich kann Kokosöl aus meiner Küche nicht mehr wegdenken und MUSS euch erzählen, warum!

Warum Kokosöl beim Abnehmen hilft und den Körper stärkt

Seit einer Weile lese ich mich intensiv in das Thema Kokos ein. Überall taucht es auf, Kokosöl, Kokosmehl…Dass die Kokosnuss wertvoll ist, habe ich mir im Internet schnell erlesen, aber ich wollte mehr erfahren und euch gut recherchiert davon berichten. Also habe ich mich an das erste Buch seit langem gemacht, das mir zudem aus der Ernährungsszene empfohlen wurde. Als Mutter bin ich froh, wenn ich Zeit für Emails finde, das Thema Bücher hatte ich da eine Weile aufgegeben. Nicht dieses: „Das Kokosbuch. Natürlich heilen und genießen mit Kokosöl und Co.“ und es war sehr interessant, richtig spannend! Zwischendrin hatte ich diverse Diskussionen mit meinen Chemiker-Eltern, habe mir die Chemie von Fetten nochmal auf Kindergartenniveau erklären lassen und meinen Vater angesteckt, die Aussagen des Buches mit nachzuprüfen, weiter zu recherchieren.

Warum Kokosöl beim Abnehmen hilft und den Körper stärkt

Zum Thema Kokos gibt es viel zu sagen. Ich werde das auf eine kleine Serie von Blogbeiträgen verteilen. Wenn wir schon beim Thema sind, sollen auch die anderen Produkte der Kokosnuss nicht zu kurz kommen. Denn die Kokosnuss ist eine Frucht, die nicht so schnell übertroffen wird. Es soll Menschen geben, die monatelang nur mit ihr gut überlebt haben, man denke an einen einsamen Strand. Die Inhaltsstoffe sind vielfältig und gut konzentriert.

Heute soll es um Kokosöl gehen. Gemeint ist damit das rohe bzw. native Kokosöl, das in einem schonenden Verfahren so gepresst wird, dass die positiven Stoffe beibehalten und die wertvollen Fettsäuren nicht verändert werden. Zu den wertvollen Inhaltsstoffen gehören die hoch konzentrierte Laurinsäure und Monolaurin, die im Körper wirksam gegen krankheitserregende Viren, Bakterien und Pilze arbeiten. Das betrifft beispielsweise Darmpilze, Herpesviren, Masern, Grippe und viele andere Infekte. Auch chronischer Erschöpfung und Verdauungsschwierigkeiten wirkt Kokosöl entgegen. Wer sich mit Diabetes, Alzheimer, ADS, Krebs oder Herzkrankheiten befassen muss, der wird das Kokosbuch besonders interessant finden. Auch hier wirkt Kokosöl vorbeugend bzw. die Heilung unterstützend.

Warum Kokosöl beim Abnehmen hilft und den Körper stärkt

Ich bin gerade so schlank wie nie, das Ergebnis wundert mich nicht und ich will euch erzählen, wie es dazu kommt: Ich verwende Kokosöl seit zwei Monaten, seit einem Monat konsequent und täglich. Olivenöl nutze ich für Salate und mediterrane Gerichte, die nicht hoch erhitzt werden. Butter verwende ich manchmal ein wenig, fürs Backen auch Mandelmus (wie bei meinen mit Datteln gesüßten Mandelmus und Teff Chocolate Chip Cookies), für alles andere nehme ich Kokosöl. Ansonsten habe ich mich ernährt wie zuvor: lecker, ausgewogen, vielseitig, Gemüse, Obst, tolle Kohlehydrate, gesunde Süßspeisen… (warum und wielest ihr in meinem „über mich“). Immer wieder gibt es Ausreißer, mal essen wir auswärts, mal bin ich zum Kuchen eingeladen, mal schleppt mein Mann ungesundes Zeugs an und ich nasche mit, mal lockt mich doch eine Kekspackung im Bioladen. So wie sich das eben seit über einem Jahr bei mir eingependelt hat. Und nun wiege ich so wenig wie noch nie, nicht mehr nur konstant 12 Kilo weniger, sondern fast 14. Und das einzige das sich in meinem Ernährungsplan zusätzlich verändert hat, ist, Kokosprodukte, speziell Kokosöl zu verwenden. Ich bin selbst überrascht. Und nicht unglücklich, wie ihr euch vorstellen könnt.

Um das, was Kokosöl zu meiner Gewichtsabnahme beigetragen hat zu erklären,  ein wenig Chemie: Kokosöl enthält sehr viele mittelkettige Fettsäuren. Das ist für Fette außergewöhnlich, denn die meisten Fette bestehen aus langkettigen Fettsäuren. Langkettige Fettsäuren haben den Nachteil, dass ein Teil von ihnen praktisch direkt in Fettdepots gelagert wird. Erst wenn die Vorräte im Körper aufgebraucht sind, geht der Körper an sie heran und verbrennt sie. Sprich, wer nicht anstrengenden Sport treibt, oder weniger Kalorien zu sich nimmt als der Körper verbraucht, lagert ins Depot und wächst in die Breite.

Mit den mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls läuft das anders ab. Sie werden weder an Herz und Arterien, noch in Fettdepots abgelagert.  Man kann das ein bisschen mit Kohlehydraten vergleichen, nur ist es besser. Kohlehydrate werden vom Körper in mini Teilchen zerlegt, vom Darm aufgenommen und dort verbrannt. Dadurch wird Energie gewonnen, die wir brauchen. Wenn wir aber zu viele Kalorien und Kohlehydrate zu uns nehmen, wird der Überschuss sehr wohl als Fett abgelagert.

Die mittelkettigen Fettsäuren des Kokosöls werden ebenfalls schnell in Energie umgewandelt, was uns leistungsfähiger macht. Aber der Blutzuckerspiegel schießt dabei nicht in die Höhe. Und ihr wisst ja, hoher Blutzuckerspiegel bedeutet ein kurzes Aufputschen und schnelles zu starkes Abfallen, das sich mit Hunger rächt. Wer seinen Körper einem ständigen Auf- und Ab des Blutzuckerspiegels aussetzt, wird eher übergewichtig oder irgendwann womöglich krank (Beispiel Diabetes). Kokosöl sättigt im Gegenteil sogar länger und schneller. Heißhungerattacken werden seltener. Und sogar den grundsätzlichen Kalorienverbrauch soll Kokosöl erhöhen, weil der Stoffwechsel in Gang gebracht wird. Sprich, man isst Kokosöl und verbrennt gleichzeitig Kalorien. Man fühlt sich fitter, während es an die Fettdepots geht. Das funktioniert wohl am besten, wenn Kokosöl mehrfach am Tag verteilt zu sich genommen wird, aber die anregende Wirkung hält auch einmalig eingenommen über mehrere Stunden an.

Warum Kokosöl beim Abnehmen hilft und den Körper stärkt

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass ich die Angaben von Fetten und Ölen in meinen bisherigen Rezepten vor einiger Zeit klammheimlich verändert habe. Jetzt wisst ihr, warum ich Kokosöl empfehle. Wer kein Kokos mag, oder nicht bei jedem Essen an einen tropischen Urlaub erinnert werden möchte,  für den habe ich eine gute Nachricht: Rapunzel produziert ein Kokosöl, das neutral schmeckt. Ihm werden die Geruchs- und Geschmacksstoffe vorsichtig mit Wasserdampf entzogen. Wo es passt, verwende ich die nicht erhitzte native Version, aber die „milde“ Variante ist eine tolle Alternative.  Auch andere Bio-Marken verkaufen Kokosöl in guter Qualität. Ihr erhält natives Kokosöl  im Bioladen, Reformhaus, bei dm oder hier online. Kokosöl, das jedoch nicht als nativ bezeichnet wird, ist ein ganz anderes Produkt und hier nicht gemeint. Viele Quellen bezeichnen diese hoch erhitzen und veränderten Kokosfette als schädlich.

Natives Kokosöl ist zunächst fest, schmilzt aber ab Körpertemperatur. Sofern man es immer sauber entnimmt und nach ein paar Wochen oder Monaten verbraucht, kann man es bei Raumtemperatur lagern, dann lässt es sich leichter dosieren als gekühlt.  Der Geruch ist genial, der Geschmack unaufdringlich angenehm. Es darf hoch erhitzt werden. (Faustregel: Fett oder Öl soll nicht dampfen!) Auf Grund der vielen positiven Wirkungen wird eine tägliche Menge von 50g empfohlen, man muss also aus gesundheitlichem Aspekt nicht knausrig damit sein. Dazu noch zwei Dinge: Da Kokosöl den Stoffwechsel anregt und Energie spendet, verzichten Menschen, die darauf besonders deutlich reagieren, abends auf die Einnahme des Öls um das Einschlafen nicht zu stören. Außerdem kann es sein, dass sich die Verdauung erst an das Öl gewöhnen muss, wenn es von Anfang an in einer Menge um 50g am Tag eingenommen wird. Von beiden Effekten kann ich nicht berichten, wobei ich auch selten oder nie auf 50g am Tag komme.

Während der Schwangerschaft, Kindheit aber auch im Seniorenalter wird Kokosöl übrigens besonders empfohlen. Der Anteil von Ketonen ist im Öl bezeichnend hoch, wodurch positiven Auswirkunge auf die körperliche und geistige Entwicklung von Embrios, Babys, Kindern und der geistigen Fittness von älteren Menschen deutlich begünstigt werden … Ich seh schon, ich komm nicht umhin, euch nochmals das Buch zu empfehlen, das übrigens auch Rezepte zu den Produkten der Kokosnuss enthält. Los in den nächsten Bücherladen oder ihr bestellt es euch mit einem Klick nach Hause.

Seit Claire immer genau nachfragt, was ich da verkoche, ist „Kokos-“ das vielleicht meist verwendete Wort in meiner Küche. Ihren Favorit unter den Kokosnuss-Produkten stelle ich euch das nächste Mal vor. Habt eine schöne und leckere Zeit bis dahin!

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